19.03.2020

Schreckensszenario Unternehmens-Shutdown

Wie das Coronavirus Unternehmen lahmlegen kann – und wie sich Unternehmen darauf vorbereiten können, um bei Eintreten des Infektes im Unternehmensumfeld wirtschaftliche Verluste auf ein Minimum zu reduzieren.

In der aktuellen Situation kann es schnell passieren, dass ganze Standorte durch das COVID-19 Virus zeitweise schließen müssen. Bereits ein Verdachtsfall kann dazu führen, dass alle Mitarbeiter unter Quarantäne gestellt werden oder aus Sicherheitsbedenken zu Hause bleiben müssen. Aktuelle Beispiele aus Düsseldorf und München belegen dies.

Kann man sich auf ein solches Szenario vorbereiten? -Ja, es geht.

Die Stichworte heißen neue Technologie und Digitalisierung. Dies sind gefühlt komplexe Themen, jedoch sehr einfach und schnell umsetzbar.

Fangen wir mit den Basics an.

Grundlage dazu ist das einfache Outsourcen eigener Infrastruktur sowie die Schaffung mobiler Arbeitsplätze. Klingt kompliziert, ist es aber nicht.

Zu Beginn der Planung sollte definiert werden, welche Positionen innerhalb des Unternehmens zwingend besetzt sein müssen, um den Grundbetrieb oder sogar den Normalbetrieb fortführen zu können.

Jeder dieser Arbeitsplätze sollte mit mobiler Hardware, wie zum Beispiel dem Microsoft Surface oder ähnlichem, ausgestattet sein. Eine solche Hardware kann bequem per Dockingstation mit einem oder mehreren Monitoren im Büro, im Homeoffice oder an jedem anderen Ort, genutzt werden. Alles was dafür gebraucht wird, ist eine Internetverbindung

Gesichert wird die mobile Hardware durch ein MDM (Mobile Device Management). Verbindungen sind durch ein VPN verschlüsselt.

Serverstrukturen und Mailpostfächer können via Microsoft Office 365 einfach ausgelagert werden. Neben optimierter Sicherheit hat eine solche Auslagerung auch den Vorteil, dass über den gemeinsamen Cloud Speicher Dokumente ausgetauscht oder von mehreren Personen zur gleichen Zeit bearbeitet werden können.

Eine cloudbasierte IP-Telefonanlage garantiert sowohl eine reibungslose Kommunikation innerhalb des Unternehmens als auch zu Kunden oder Lieferanten. Mit seinem Software-Client kann sich jeder Mitarbeiter an jedem Ort dieser Welt anmelden und ist unter seiner Durchwahl erreichbar. Zudem ist die vollumfängliche Funktionalität einer herkömmlichen Telefonanlage gewährleistet – wie z.B.: Kurzwahl, Weiterleitung, Konferenzgespräche, Präsenzanzeigen u.v.m.

Diese Telefonielösung kann darüber hinaus um ein virtuelles Sekretariat erweitert werden, welches sogar eine 24/7-Ereichbarkeit gewährleisten kann.

Mit diesen Basics schafft man sehr einfach mobile Arbeitsplätze mit höchster Sicherheit, so dass im Fall der Fälle jeder Unternehmer seine Arbeitsplätze dezentralisieren und trotzdem den Betrieb aufrechterhalten kann.

Ein weiterer wichtiger Ansatzpunkt ist das Thema Software as a Service. Es ist heutzutage möglich, jeglichen Ablauf und Serviceprozess zu digitalisieren.

Mit derartigen Lösungen können Geschäftsprozesse, Standardabläufe und sogar die individuelle Rechnungsstellung automatisiert werden. Diese Lösungen funktionieren ohne händisches Eingreifen.

Die Implementierung der beschriebenen Umrüstungen hilft nicht nur in der aktuellen Situation. Auch für die Zukunft stellt sich ein Unternehmen damit noch professioneller auf, reduziert Produktionskosten und damit Personalaufwand.

Seidel & Friends Consulting steht Ihnen bei der Beratung und Umsetzung mit vollem Engagement zur Seite.